-- Praxis geschlossen --
Ich bedanke mich bei meinen Patienten für das über die vielen Jahre hinweg entgegengebrachte Vertrauen.

Ihre Franziska Grimlitza

Behandlung

Homöopathie

Ärtzte haben schon seit Jahrhunderten beobachtet, dass bestimmte Stoffe aus Natur – Pflanzen, Mineralien, tierische Substanzen – am Menschen ganz bestimmte Wirkungen zeigen, wenn sie in ausreichender Dosis eingenommen werden. Ißt man z.B. von einer Tollkirsche, so entsteht das Bild der Atropinvergiftung mit Erregung, weiten Pupillen usw. Die Homöopathie lehrt uns, dass sehr kleine Mengen derselben Substanz gegen das entsprechende Krankheitsbild wirksam sind. Wollte man also Brechreiz bekämpfen, so müsste man sehr kleine Dosen eines Stoffes verabreichen, der in hohen Dosen selbst Brechreiz verursacht. Soll eine chronische Mandelentzündung mit Schwellung, Abgeschlagenheit und Fieber behandelt werden, so wird man in der homöopathischen Arzneimittellehre einen Stoff suchen, der ebendiese Symptome hervorruft. Das ist das sogenannte Simili-Prinzip: Gleiches mit Gleichem heilen. Was sind nun aber kleine Dosen? Sie sind so klein, dass sie oft in der Arzneimittellehre nicht mehr messbar sind. Homöopatische Medikamente werden durch Potenzieren hergestellt. Dabei geht die Homöopathie von der Vorstellung aus, dass durch die stufenweise Verdünnung der Urtinktur ein Energiezuwachs erfolgt. Potenzen sind Verdünnungsstufen wie z.B. D1-Potenz (ein Teil Urtinktur mit neun Trägeranteilen für die D2-Potenz nimmt man 1 Teil der D1-Potenz mit erneut neun Teilen des Trägermaterials usw., bis man bei D23 eine so starke Verdünnung erreicht, dass Anteile des Ausgangsstoffes nicht mehr nachweisbar sind. Erhalten geblieben, ist jedoch eine Information (wie ein Wassertropfen auf einem spiegelglatten See große kreisrunde Wellen bis ans Ufer auslösen kann). Genauso sollte das richtige homöopatische Mittel die Information auf den gesamten Körper übertragen.

Die ideale homöopatische Therapie besteht darin, für das in Frage kommende Krankheitsbild eine Substanz zu finden die die entsprechenden Effekte selbst hervorruft. Wichtig sind dabei die Persönlichkeit des zu Behandelnden und seine Reaktionsweise auf die Umwelt, diese müssen für das richtige und individuelle homöopatische Mittel berücksichtigt und angepasst werden.

Die natürliche Heilkraft in jedem von uns ist die größte Kraft, um wieder gesund zu werden. (Hippokrates)